Der Weg zur Diagnose
Hier möchte ich kurz meine Diagnose zum MM vorstellen.
Im Mai 2024, wurde bei einer Routineuntersuchung durch meinen Hausarzt festgestellt, es ist Blut im Urin.
Der Hausarzt meint das kann schon einmal vorkommen durch eine Entzündung oder ähnliches und empfiehlt, eine Kontrolle
in vier Wochen.
Vier Wochen später wieder zum Arzt und es immer noch Blut im Urin.
Dieser schickt mich dann zum Urologen und der bestätigt auch, es ist Blut im Urin.
Der Urologe überweist mich dann zur MRT-CT Kontrolle.
Die dann die Diagnose Nierenkrebs feststellten.
Dann im Oktober, die Nieren Teilresektion.
Nach der Operation CT-Kontrolle, ob der Nierenkrebs in der Lunge Metastasen gebildet hat welches dieser wohl oft verursacht.
Bei der Visite am nächsten Tag, erklärt mir der Arzt keine Metastasen in der Lunge!
Aber Metastasen in der Wirbelsäule, Rippen und Sternum.
Der Arzt schließt aber aus, dass kann nicht vom Nierenkrebs kommen.
Dann Kontrolle PSA Test Wert 26. am nächsten Tag eine Prostata-Biopsie, mit 12 Stanzungen.
Diese Biopsie war negativ.
Probleme gab es nach dieser Biopsie, ich konnte kein Urin mehr ablassen.
Mehrmals wurde der Katheter entfernt, aber er musste immer wieder eingeführt werden.
Erst nach sechs Wochen war es erst möglich, ohne Katheter zu urinieren.
Laut meinem behandelnden Urologen war wahrscheinlich eine Entzündung durch die Biopsie schuld.
Deswegen steht im Arztbrief „frustrane Entfernung des einliegenden DK“ (Katheters).
Unverschämte Reaktionen des Arztes und Oberarztes in der Klinik Wuppertal.
Nach dem Motto „Stellen sie sich nicht so an“ als wenn ich scharf darauf wäre, mit einem Katheter rumzulaufen.
Es gibt für mich nichts unangenehmeres als ein Katheter.
4 Tage später, immer noch im Krankenhaus, jetzt findet eine Knochenmarkbiopsie unter CT-Kontrolle statt.
Mittels einer Biopsie „Nadel“ wurde eine Probe aus dem Beckenkamm entnommen.
Kann ich wirklich keinem Empfehlen, ist sehr unangenehm, von wegen ist nur eine kleine Spritze.
Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus, dann warten auf die Diagnose.
Ich bekomme die Nachricht, die Biopsie-Entnahme war unbrauchbar „zu sehr gestaucht“ und Empfehlung für eine weitere Biopsie.
Im November, eine Szintigrafie, die bestätigt die Diagnose Knochenmetastasen.
Festgestellt wurde jetzt, auch die Beckenknochen sind betroffen.
Dezember, der Urologe überweist mich zur Onkologin/Hämatologin.
Diese nimmt mir Blut ab und ruft mich später an, ich soll eine weitere Knochenmarkpunktion bekommen.
Diesmal bestand ich auf einer Schlafnarkose.
Sie stimmt zu.
Und überweist mich dann in das Krankenhaus, um noch einmal eine Knochenmarkbiopsie zu machen.
Die Knochenbiopsie, wurde dieses mal mit einer Schlafnarkose gemacht.
Diese war schmerzlos und ich habe von der Entnahme nichts gemerkt.
Am nächsten Tag bei der Visite dann die Diagnose,
Multiples Myelom, Typ Leichtketten Lambda. Eine 50% Infiltration.
Eine 50% Infiltration im Knochenmark bei einem Multiplen Myelom bedeutet, dass die bösartigen Plasmazellen 50 % der
Knochenmarkzellen ersetzen.
Dies ist ein Zeichen für einen fortgeschrittenen Krankheitszustand und kann mit Veränderungen in der Blutbildqualität,
Knochenschmerzen sowie anderen Symptomen einhergehen.
Am letzten Tag im Krankenhaus 30.10.2024 dann ein Ganzkörper-CT.
Das Ergebnis erfahre ich wohl erst am 03.01.2025 bei der Onkologin/Hämatologin.
Der lange Weg zur Diagnose kommt auch durch die Wartezeiten der MRT- und CT-Termine sowie zu den verschiedenen Ärzten.
Die Therapie beginnt jetzt erst im Januar und dieses auf meinem Wunsch hin, denn ich wollte mir die Feiertage nicht verderben.
Am 03.01.2025 beginnt die Therapie, mit wohl hoffentlich, allen Diagnosen die noch offen sind.
Die Sonne geht unter, die Sonne geht auf und das Leben geht weiter…
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