Aktuelles
Aktueller Bericht ab den 30.07.2025
Seit Montag war ich zur Vorbereitung der autologen Stammzellentransplantation im Krankenhaus.
Direkt am Montag wurden dann die Lungenfunktion, Herz per Ultraschall, EKG und die körperliche Verfassung überprüft.
Sowie Aufklärungsgespräche für die am Dienstag vorgesehene Knochenmarkpunktion und ein Gespräch wegen der
Stammzellentransplantation.
Am Dienstag schon um ca. acht Uhr ging es dann los mit der Knochenmarkpunktion.
Vorbereitung Venenzugang gelegt für die Schlafnarkose.
Als alles vorbereitet war, kam die Ärztin.
Lief alles Prima, es gab keine Probleme oder schmerzen.
Ich wurde dann in einem Überwachungsraum mit dem Bett gefahren und ca. 15-30 Minuten später wieder auf mein Zimmer gebracht.
Man muss dann ca. zwei Stunden auf dem Druckkissen liegen bleiben.
Später kam die Ärztin und sagte, dass wir alle Untersuchungen erledigt hätten und ich nach Hause fahren dürfe.
Ich wollte dann aufstehen und konnte nicht gehen, mit dem rechten Bein nicht auftreten.
Mehrere Versuche schlugen fehl, die Ärztin kam, die diese Punktion durchgeführt hatte.
Diese meinte, vielleicht hätte sie ein Nerv oder einen Muskel getroffen.
Sie sagte, dass sie den Oberarzt ruft.
Der Oberarzt untersuchte die Funktion des Beines und sagte, wenn ich noch nicht gehen kann, könne ich gerne, wenn ich möchte ruhig
noch über die Nacht im Krankenhaus bleiben.
Ich bat um ein Schmerzmittel und nahm es ein.
Bis spätabends weitere versuche, ich konnte einfach nicht auftreten.
Die Pfleger halfen mir auf dem Weg zur Toilette.
Ich musste im Krankenhaus bleiben, es ging einfach nicht.
Heute Morgen wurde ich um ca. vier Uhr wach und musste zur Toilette, irgendwie habe ich es geschafft.
Der Schmerz war noch immer sehr stark, aber ich konnte einigermaßen auftreten mit dem Fuß.
Da die Ärztin sagte, dass es am besten ist zwischen neun und 10 Uhr die Klinik zu verlassen.
Dann habe ich um 6:30 Uhr per WhatsApp meine Taxifahrerin informiert, dass ich ab neun Uhr abgeholt werden kann.
Sie schrieb mir, dass sie sich später meldet.
Ich packte alles und gab dem Pfleger Bescheid, dass ich nach Hause führe, bedankte mich beim Pflegepersonal, was wirklich super war,
genauso wie die Ärzte.
Ich möchte noch erwähnen, dass Essen dort im Ev. Krankenhaus viel besser ist als in der Universitätsklinik.
Allein die große Auswahl an den Menüs.
Die Taxifahrerin schrieb mir, dass sie in ca. 20 Minuten bei mir ist.
Dann wurde ich um 8:15 Uhr abgeholt.
Jetzt ist es ca. 17:15 Uhr und ich kann immer noch nicht richtig gehen.
Aber es gibt auch positive Nachrichten, so steht im Arztbrief:
„Nach einer Induktionstherapie mittels VRD befindet sich der Patient z.Z. in einer serologischen stringenten kompletten Remission (IFE
negativ). (Heißt, im Blutbild ist die Krankheit nicht mehr nachweisbar.)
CT-Morphologisch zeigten sich keine neu auftretende Osteolysen (Knochenabbau) Serologisch und Bild-morphologisch konnte eine
stringente komplette Remission bestätigt werden.“
(Heißt, es sind keine „Löcher“ mehr vorhanden und es findet kein Knochenabbau mehr statt.)
Das Ergebnis der Punktion erfahre ich dann nächste Woche.
Dann soll auch die Stammzellentransplantation stattfinden.
Diese Aufnahmen dafür finden nur montags oder donnerstags statt und man ruft mich dann an.
Ich melde mich wieder!
Die Sonne geht unter, die Sonne geht auf und das Leben geht weiter…
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