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Aktuelles
Aktueller Bericht ab den 03.01.2025
Heute habe ich den ersten Termin bei meiner behandelnden Onkologin.
Vorher hatte ich nur telefonischen Kontakt mit ihr.
Sie erklärt mir genau diese Krankheit MM und wie die Behandlung ablaufen soll.
Und auch welche Risiken sowie Nebenwirkungen auch diese Behandlung haben kann.
Ich unterschreibe dann die Protokolle.
Und sie sagt mir, dann können wir ja morgen schon mit der Therapie beginnen.
Im Gespräch sagt sie unter anderem noch, dass die Metastasen eigentlich eher zum Prostatakrebs passen würde.
Und eigentlich so untypisch für das MM wäre.
Am nächsten Tag beginnt dann die Behandlung.
Es sollen 4 Zyklen erfolgen.
Ich bekomme jetzt fast wöchentlich, montags Blutabnahme und dienstags je zwei Spritzen und freitags eine Spritze in den Bauch.
Nebenwirkungen bei mir sind Blutdruckschwankungen, Schwindel, Polyneuropathie in den Beinen und Händen und eine Gangstörung
besonders bei Unebenheiten. Sowie Verstopfung, die ich noch am unangenehmsten finde.
Nachdem die 4 Zyklen geschafft sind, habe ich nun ein paar Tage Ruhe.
Und werde nun nach der Universitätsklinik Essen überwiesen.
Aktueller Bericht vom 28.04.2025
Gestern, am 28.04. war ich nun in MVZ - Essen zum Vorgespräch. Haus III Ambulanz - 3. Etage.
Zuerst wurde bei mir der Blutdruck und das Fieber gemessen.
Dann wurden mehrere Kanülen Blutabnahme entnommen.
Und ich wurde dann zur behandelnden Oberärztin geschickt.
Diese hat mir die Vorgehensweise der Behandlung, dort im Krankenhaus sehr nett und auch sehr gut erklärt.
Also die Behandlung soll so bei mir ablaufen.
Am 07.05.2025 findet die stationäre Aufnahme für 4. Tage statt, nach einem Anruf morgens bei mir, zwecks genauer Uhrzeit der
Aufnahme.
(Könnte unter Umständen auch der 08.05. sein)
Dann findet eine zwei Tage Chemo und jeweils eine 24 Stunden Dauer Blasenspülung statt, weil die Chemotherapie die Blase angreift.
Eine Woche Behandlungspause.
Dann am 20.05. für ca. zwei Tage eine stationäre Aufnahme für die Stammzellensammlung.
Drei Wochen Behandlungspause.
Es soll folgen für ca. 3. Wochen eine stationäre Aufnahme, für die Hochdosis und Stammzellenrückgabe und der Regenerationsphase.
Mit Erstaunen habe ich bei der Diagnose gelesen und dem dort angegebenen Procedere festgestellt, es noch einmal eine zwei Zyklen
Chemotherapie stattfinden mit anschließender Erhaltungstherapie.
Aktueller Bericht ab den 07.05.2025
Also, ich Berichte jetzt mal wie es für mich in Essen WTZ ablief.
Ich hatte ja den Termin für Essen, nun war es so dass ich freitags,
auf einmal ein dickes Knie mit sehr starken Schmerzen hatte.
Ich konnte kaum gehen, also dachte ich informiere meine Onkologin in Essen.
Ob es nicht gefährlich ist, da vielleicht eine bakterielle Entzündung vorliegen kann.
Sie schrieb mir zurück, ich solle ruhig kommen, wir schauen uns das an.
Tag 1.
Also dann am 07.05. nach Essen. Die Aufnahme das übliche Prozedere.
Dann wurde ich auf dem Zimmer gebracht und dann ging es später auch schon los.
Blutabnahme, mit viele Kanülen.
Danach fuhr man mich später zur Notaufnahme, wo ich wegen des Knies untersucht wurde.
Untersuchungen mit Röntgenaufnahmen die vorläufige Diagnose wahrscheinlich aktivierte Arthrose und Verschleiß.
Tag 2.
Mir wurde gesagt, dass keine bakterielle Entzündung am Knie vorliegt und die Therapie begonnen werden kann.
Dann wurde ich zu Untersuchungen eine Etage tiefer geschickt.
EKG, Lungenfunktion und Herz wurden per Ultraschall untersucht.
Dieses warten zu diesen Untersuchungen hatte leide ca. 4 Stunden gedauert.
Schlimm für mich dieses lange sitzen. Wegen meines Rückens, Knie und Becken Probleme.
Wieder auf dem Zimmer. Und es wurde etwas später die Therapie begonnen.
Tag 3.
Der übliche Ablauf im Krankenhaus. Nachdem die Hochdosis Chemo fertig war.
Kam dann die 24-Stunden Spülung. Davor hatte ich die meisten Befürchtungen.
Denn als ich letztes Jahr den Nierenkrebs entfernt bekam, war auf dem Zimmer ein Patient
der bekam eine 24-Stunden Blasenspülung.
Das war ein Riesenbeutel, der immer sofort erneuert wurde,
wenn der leer war und natürlich wurde per Katheter die Blase gespült.
Nun dachte ich, das kommt jetzt auf mich zu.
Ich hasse Katheter, weil ich schlechte Erfahrungen damit gemacht habe.
Auch bei der Nierenkrebs Operation.
Nun kommt die Pflegeschwester und sagt jetzt kommt die 24 Blasenspülung dran,
mit einer dicken Kanüle in der Hand und schließt diese per Spritzenpumpe an meinem Zugang an.
Was für eine Erleichterung war das für mich! Kein Katheter! Diese 24-Stunden Spülung soll die Blase spülen
wegen dieser Hochdosis Chemo, weil sie die Blasenwand angreift.
Tag 3.
Wieder der übliche Tagesablauf.
Ich ging zur Toilette und konnte kaum gehen, solche Schmerzen hatte ich in den Füßen und Beinen.
Die Ärzte kamen zur Visite und fragten wie es einem geht, ich erwähnte das mit den Schmerzen.
Der Arzt machte direkt einige Untersuchungen.
Ich muss auch mal erwähnen, wie super alle Ärzte, Pflegeschwestern reagierten und waren immer freundlich und zuvorkommend.
Nie hatte man das Gefühl, lästig zu sein.
Später kam eine Pflegeschwester und gab mir einen kleinen Becher mit flüssigem Schmerzmittel Pregabalin.
Und noch etwas später kam dann auch eine Physiotherapeutin, diese cremte die Füße ein und massierte diese dann auch und gab mir
auch verschiedene Tipps.
Unter anderem Wippen mit den Füßen und auch kalt warme Wechselbäder-Duschen.
Endlich war dann diese 24-Stunden Spülung fertig, ich drücke diesen Knopf für das Schwesternrufsystem und freute mich das jetzt alles
entfernt wird.
Ich dachte, jetzt kann ich einen Tag früher nach Hause.
Dann kam sie kurze Zeit später wieder und schließt wieder neue Beutel an.
Ich war erstaunt und fragte sie, warum sie das macht.
Nun beginnt das gleiche alles noch einmal von vorne. sagte sie…Rumms…nix mit nach Hause fahren.
Spät nachmittags kam dann die Pflegeschwester und fragte, ob das Pregabalin geholfen hatte, ich verneinte dieses.
Nachdem die Chemotherapie wieder fertig war, wurde wieder mit der 24-Stunden Spülung angeschlossen.
Das Abendessen kam und ich hatte schon irgendwie eine Abneigung dagegen, ich habe es trotzdem gegessen.
Tag 4.
Morgens zur Toilette und keine starken Schmerzen beim Gehen mehr, Super.
Ich nahm die Tabletten ein und kurze Zeit später musste ich auch schon schnell zur Toilette und habe alles erbrochen.
Frühstück kam und ich habe es direkt wieder zurückgehen lassen.
Die Visite kam und dort fragte man nach dem Befinden und den Schmerzen.
Ich konnte erfreut mitteilen, dass die Fußschmerzen und das gehen viel besser gingen.
Dann wurde mir gesagt, man habe mir abends bei den Tabletten eine Kapsel Gabapentin Aurobindo 300 mg gegeben.
Ich sagte dann auch, dass ich vorhin alles erbrochen habe und es wurde mir sofort eine Tablette gegeben.
Es war irgendeine mit drei Buchstaben. Ich hatte diese nicht richtig verstanden.
Die half auch und ich fühle mich besser.
Dann ca. eine Stunde später wurde es mir wieder richtig schlecht und ich bat noch einmal um Hilfe.
Sie fragte, was ich bekommen habe, ich konnte dieses Tablette leider nicht nennen.
Sie hing bei mir eine Infusion gegen diese Übelkeit am Ständer.
Dann wieder erbrechen, und wieder nur Gallenflüssigkeit kam.
Diese Infusion half mir nicht.
Später kam der Arzt und sagte, wenn die 24-Stunden Infusion fertig wäre, dürfe ich nach Hause, herrlich so eine Äußerung!
Nun immer öfter erbreche ich und habe es aber keinen erzählt, denn ich wollte ja nach Hause.
Und ich wusste ja auch das es eine der übliche Nebenwirkung ist.
Nur meinem Zimmer lag auch ein Araber, der leider kein Wort Deutsch sprechen konnte und auch keine andere Sprache konnte.
Der Frühstückte gerade und bekam es leider mit. Er tat mir leid.
Einer der Ärzte konnte sich mit ihm in Arabisch mit Unterhalten.
Ein sehr netter und einfühlsamer Arzt war das!
Nach der Visite kam dann der Arzt und gab mir den vorläufigen Entlassungsbericht und er sagte, er hätte mir ein Rezept beigefügt, mit
dem Arzneimittel Gabapentin Aurobindo 300 mg.
Ich bedanke mich bei ihm für seine ganze Hilfe und verabschiedete mich schon bei ihm.
Weiterhin nur Erbrechen.
Auch das Mittagessen sofort wieder zurückgehen lassen.
Nur der Gedanke an das Essen reichte, dass es mir schlechter ging.
Als dann endlich die 12-Stunden Spülung fertig war, wurde alles entfernt, auch der Zugang am Arm.
Ich begann alles zu packen, bei jedem Bücken musste ich sofort schnell zur Toilette und erbrechen.
Immer nur Galle und nassgeschwitzt.
Dann endlich alle gepackt und leider traf ich nur eine Pflegeschwester, bedankte mich und verabschiedete mich.
Wirklich sehr gute Pflegepersonal alle waren super immer hilfsbereit und freundlich.
Dann kam mein Taxi aus Wuppertal und holte mich ab.
Beim ausfahren aus der Klinik sah ich zwei Personen denen es Elend ging, da merkt man doch erst einmal wie gut es einem noch geht.
Ich sagte dem Fahrer das ich bestimmt erbrechen müsste, aber nur Galle und ich hatte ja vorsorglich Brechbeutel mitgenommen.
Er sagte, das macht ihm nichts aus und er das öfter erlebt, er meinte, ich solle dann das Fenster aufmachen und erbrechen.
Ich sagte ihm das lassen wir mal lieber sonst kommt durch den Fahrtwind wieder alles rein. Ich hätte ja Brechbeutel dabei.
Den Beutel hielt ich auch während der ganzen Fahrt in den Händen und hatte in der Tasche noch mehr.
Diese Brechbeutel hatte ich übrigens schon bei Beginn der gesamten Therapie Wuppertal und auch immer dabei, beim Einkaufen usw.
Man hörte ja immer, dass man brechen müsste, was aber bis zu diesem Samstag nie geschah.
Kurz vor der Ausfahrt von der Autobahn zu meiner Straße ging es dann wieder los, erbrechen.
Nun endlich zu Hause, mir ging es mir richtig schlecht.
Briefkasten geleert und ich war erstaunt ein Brief aus Essen der Universitätsklinik.
Der erste Arztbericht von den Untersuchungen am 05.05.2025 in Essen WTZ.
Aktueller Bericht ab den 11.05.2025
11.05.2025
Sonntagmorgen weiterhin nur erbrechen und Durchfall.
Aber jetzt kommt wenigstens keine Gallenflüssigkeit mehr, nur Wasser welches ich vorher getrunken habe.
Weiterhin keine Nahrungsaufnahme und kein Hunger.
Ab Mittags kein Erbrechen mehr aber weiterhin auch keinen Hunger.
12.05.2025
Montag auch kein Erbrechen mehr.
Abends zum ersten mal ein kleiner Becher mit Milchreis und gemischtes Obst aus dem Glas gegessen
Ich hatte Heißhunger auf Obst.
Aber leider mit anschließendem Durchfall.
Abends auf der Waage gewogen, 5 Kilo abgenommen seit dem 10.05.2025!
13.05.2025
Morgens dann ein Anruf aus Essen, ich solle Morgen um 10:40 Uhr zum Gebäude WTZ III Ambulanz 3. Etage kommen.
Am Abend noch eine kleine Portion Reis mit geschnetzelten Hähnchenfleisch süßsauer gegessen.
Immer noch Durchfall, ist mir aber persönlich lieber als diese Verstopfungen seit dieser MM-Therapien.
14.05.2025
Nach Essen und in der Ambulanz wird mir wieder Blut abgenommen, Blutdruck und Fieber gemessen.
Anschließend wurde ich wieder zu behandelnden Ärztin geschickt.
Diese erklärte mir die Vorgehensweise der Stammzellenmobilisierung und der späteren Entnahme
Ich bekam ein Rezept für die entsprechenden Spritzen.
Diese soll ich jeweils abends für 5 Tage in einer Bauchfalte Spritzen.
Als Nebenwirkung können Knochenschmerzen auftreten, dann soll man Schmerzmittel nehmen erklärt die Ärztin.
Und voraussichtliche Aufnahme zur Entnahme der Stammzellen wäre am 20.05.2025, wieder nach Anruf der Aufnahmezeit.
15.05.2025
Immer noch Durchfall vor allem nach einem Essen, immer direkt zur Toilette.
Die Spritze zur Stammzellenmobilisation soll man Abends spritzen.
Das Mittel muss im Kühlschrank aufbewahrt werden und die Spritze eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank genommen werden.
Spritze zur Stammzellenmobilisation gesetzt.
Keine Probleme.
16.05.2025
Immer noch Durchfall.
Nur ein Spargeldsüppchen gegessen.
Abends wieder die Spritze gesetzt und bisher keine Knochenschmerzen bekommen.
17.05.2025
Morgens nur eine Apfelschnecke gegessen.
Abends Heißhunger auf Apfelpannenkuchen.
Gegessen anschließend wieder Durchfall.
18.05.2025
Zum ersten mal kein Durchfall.
Mittlerweile weiß ich wie die Tablette gegen diese Übelkeit heißt MCP.
Meine Nachbarin auch Krebspatientin nannte mir diese Tablette.
Ich Berichte weiter nachdem wohl am 20.05.2025 die Stammzellen Entnahme statt gefunden hat.
Aktueller Bericht ab den 20.05.2025
20.05.2025
Heute Morgen so ca. 9:15 Uhr kam der Anruf.
Sie sollten ja heute stationär aufgenommen werden ...
Da wusste ich sofort verschoben!
Die Frau sagte, wir sind übervoll, wir müssen das verschieben.
Aber kommen Sie trotzdem so schnell wie möglich nach Essen wegen einer Blutabnahme le="left: 0px; top: 2388.11px;">20.05.2025
Heute Morgen so ca. 9:15 Uhr kam der Anruf.
Sie sollten ja heute stationär aufgenommen werden ...
Da wusste ich sofort verschoben!
Die Frau sagte, wir sind übervoll, wir müssen das verschieben.
Aber kommen Sie trotzdem so schnell wie möglich nach Essen wegen einer Blutabnahme und einem Gespräch mit der Ärztin.
Dann in Essen wieder sehr viele Kanülen Blutabnahme und dann zur Ärztin.
Diese sagte mir auch das es heute wegen der Überfüllung der Termine/Plätze nicht funktioniert.
Jetzt soll ich doch am Donnerstag, dem 22.05. wieder nach dem Anruf zwecks der Uhrzeit der Aufnahme nach Essen kommen.
Es könnte aber auch Freitag werden, dann müssten wir aber alles an einem Tag schaffen, sagte sie.
Sie verschrieb mir noch einmal diese Spritzen Filgrastim-Neupogen 48 Mio. E. diese solle ich gestern Abend und Mittwoch sowie
donnerstagmorgens spritzen. Sollte es auf Freitag verschoben werden auch dann noch abends.
Sie fragte noch, was wir beschlossen hätten Halsvene oder Armvene, ich sagte mir wäre lieber die Armvene.
Wir schauen mal, sagte sie.
Denn mir sagte ein Patient, er war 78 Jahre alt, an dieser Halsvene wäre es unangenehmer, er hätte immer das Gefühl zu ersticken.
Nun, ich melde mich wieder, wenn es geklappt hat oder auch nicht.
22.05.2025
Heute soll es endlich nach Essen zur Stammzellen-Sammlung gehen.
Der erwartete Anruf zur Aufnahmezeit erfolgte so gegen 9:30 Uhr.
Ich könne meine Sachen in Ruhe packen und kommen.
Da ich ja schon alles gepackt hatte, rief ich das Taxiunternehmen an, wir sind in 10 Minuten bei Ihnen.
Ich zog ein schwarzes T-Shirt an und stellte fest, alles voller Haare, die Haare vielen aus.
Aber nur die Barthaare, das war ein Tag vorher noch nicht passiert.
Jetzt konnte ich mich natürlich nicht mehr Rasieren, da das Taxi schon unterwegs war.
Ich zog mir dann ein anderes T-Shirt an, wo es nicht auffiel, wenn Haare darauf fielen.
In Essen angekommen, die übliche Aufnahme.
Diesmal kam ich auf der zweiten Etage.
Ich kam auf einem Zimmer dort lag schon ein Patient.
Er war so ca. 20 Jahre alt und hatte Lymphdrüsenkrebs und eine zweite Chemotherapie hinter sich.
Und er konnte kaum sprechen und nichts festes Essen, denn seine Mundschleimhäute waren durch die Chemo sehr entzündet.
Es kam ein Arzt im Zimmer und erwähnte, dass ich seit heute Morgen einen trockenen Husten hätte.
Dann erfolgte die Blutabnahme sowie Blutdruck und Fiebermessen.
So sagte ich der Pflegeschwester auch, dass seit heute Morgen Haarausfall hätte und sie sagten mir, dass sie dort auch Rasierer und
Haarschneidemaschinen hätten und diese mir gerne bringen würde.
Mittags kam dann einer der Ärzte und sagte, heute wäre noch keine Stammzellenentnahme, es wären doch noch zu wenig vorhanden.
Und ich sollte heute nur zur EKG-Untersuchung.
Abends gab es dann noch eine Spritze zur Stammzellenaktivierung.
23.05.2025
Das morgendliche wecken erfolgte und ich stellte fest das ganze Kopfteil war voller Haare, jetzt fielen auch die Kopfhaare aus.
Die Pflegeschwester brachte mir dann auf meinem Wunsch, eine Haarschneidemaschine.
Ich habe mir dann die Haare geschnitten und anschließend geduscht.
Dann folgten die übliche morgendliche Untersuchungen und überraschenderweise hatte ich 38 Grad Fieber.
War auch kein Wunder, denn der Husten war auch nachts wesentlich schlimmer geworden.
Mir tat mein Zimmermitbewohner sehr leid der die ganze Zeit mein Husten Tag und Nacht ertragen musste.
Aber ihm zuliebe trug ich Tag und Nacht eine Maske.
Die Ärztin wurde gerufen und diese kam anschließend und nahm mit Blut ab.
Mit Fieber können wir heute keine Stammzellenentnahme machen, sagte sie.
Später kam der Oberarzt zur Visite und meinte, jetzt müsste ich mindestens bis Montag hier bleiben.
Weil es vorher kein Sinn machen würde, die Stammzellen zu entnehmen.
Etwas später kam noch ein Pfleger, er sagte, ich muss jetzt was Böses tun!
Dieser hat aus der Nase ein Abstrich gemacht.
Ich dachte, der Kopf platzt, so ein Schmerz habe ich noch nie am Kopf erlebt.
Er hatte mir vorher gezeigt, wie tief er hinein muss.
Ja, doch er hatte was sehr Böses getan! Aber auch er war trotzdem ein sehr hilfsbereiter und sehr netter Krankenpfleger.
Ich bekam dann noch per Infusion Antibiotikum.
Und abends wieder eine Spritze zur Stammzellenaktivierung.
24.05.2025
Es erfolgte die übliche morgendliche Routine und eine Blutabnahme und auch weiterhin Fieber mit einem trockenen Husten und daher
weiterhin keine Entnahme der Stammzeilen möglich.
Ich möchte doch noch erwähnen, wie sehr alle Pflegerinnen und Pfleger sowie die Ärzte zuvorkommend und hilfsbereit waren.
26.05.2025
Wieder die übliche morgendliche Routine im Krankenhaus und endlich auch kein Fieber mehr.
Mein Zimmermitbewohner durfte nach Mittag nach Hause. Ich kann ihm nur alles Gute wünschen.
Er hat zwei Chemotherapien hinter sich und muss noch vier machen. Er war sehr zuversichtlich und sagte, dass diese Krebsart sehr gut
therapierbar wäre.
Ich wurde zum Röntgen der Lunge gefahren.
Ab späten Nachmittag kam ein neuer Patient. 73 Jahre alt. Er hatte schon 3 komplette Therapien in Abständen von Jahren hinter sich.
Dieses Mal sollte er eine Car-T-Zellentherapie bekommen.
Sein Blut wurde in die USA geschickt und dort gentechnisch behandelt. Die Ärzte kamen mit einem Teil, es sah riesig aus.
Es wurde aber auch sofort wieder zurückgefahren, denn der Patient hatte 38,8 Fieber.
27.05.2025
Heute Morgen, schon um 7:30 Uhr kam die Pflegeschwester mit dem Frühstück und sagte,
hier ist ihr Frühstück, damit sie gleich loslegen können.
Da wusste ich heute findet endlich die Stammzellapherese statt.
Denn nur ich bekam das Frühstück und normalerweise gibt es das sonst erst um 8:30 Uhr
Die Ärztin kam und im linken Arm wurde eine normale Nadel, im rechten Arm eine etwas dickere Nadel eingeführt.
Ich habe aber vom Einstich der dickere Nadel kein unterschied zur der dünneren bemerkt.
Dann zur Apherese Abteilung, die heißt anders, aber ich komme aber nicht mehr darauf.
Der Stuhl wurde auf meiner Bequemlichkeit eingestellt.
Beide Arme lang, nicht knicken und das vier Stunden lang...
Die letzte Stunde war für mich die schlimmste ich dachte ich schaffe die nicht.
Das ist ja wirklich sehr anstrengend, weil ich ja mit beiden Schultern große Probleme habe.
Und vor allem noch mit der rechten Hand, den Mini-Basketball, vier lange Stunden kneten.
Nach genau vier Stunden war es endlich geschafft.
Das Gerät schaltete ab und irgendwie entspannte sich der ganze Körper.
Es wurde auch noch Blutplasma gesammelt, das ging aber wirklich sehr schnell.
Im Gespräch mit der sehr netten zuständigen Apherese-Mitarbeiterin sagte sie mir noch, es käme sehr selten vor, dass jemand zum
zweiten Mal, diese Prozedur durchführen müsse. Aber wenn doch, müsste man wieder, die vier vollen Stunden durchziehen.
Mir wurde gesagt, das Ergebnis der Stammzellen-Zählung dauert ca. 1,5 Stunden.
Ich habe hier mehrmals auf meiner Abteilung nachgefragt, aber leider bisher nichts erfahren.
Also heißt es wieder bis morgen warten und ich dachte, ich könnte heute schon wieder nach Hause fahren.
28.05.2025
Endlich kommt die morgendliche Visite mit dem Oberarzt.
Und die erlösende Nachricht, dass die Zahl der Stammzellen über 6 Millionen erreicht waren.
Ich sagte direkt, dass ich aber auch heute noch nach Hause fahren möchte, ja sie dürfen sagte der Oberarzt.
Und mehr wollte ich ehrlich gesagt auch nicht hören.
Jetzt geht es so weiter, ich soll nächste Woche hier in Wuppertal noch einmal das Blut Laborchemisch-Klinisch untersuchen lassen.
Und am 16.06.2025 erfolgt dann eine Fahrt nach Essen zum Vorgespräch mit der Ärztin zwecks eines Termins für die Hochdosis-
Chemotherapie und der zuvor entnommene eigene Blutstammzellen Rückübertragung.
Bis dahin für mich, endlich keinerlei Therapie außer natürlich der üblichen Medikamentation.
Der andere Patient soll heute genau um 15:05 Uhr sein CAR-T-Zellen behandeltes Blut zurück per Infusion bekommen.
Ich bekam noch das Aufklärungsgespräch mit, dass die Behandlung auch nicht ganz ohne gewisse Risiken ist.
Übrigens sagte er mir noch, dass diese eine CAR-T-Zellen-Behandlung laut seiner Krankenkasse 200.000 € kostet.
Und er auch darum kämpfen musste, dass seine Krankenkasse diese Kosten übernahm.
Auch ihm kann ich nur alles Gute wünschen.
Er sendete mir noch einen Tag später diese Bilder, nochmals vielen Dank dafür.
Hier in diesen Behälter ist das bearbeitete Blut
Hier wird das Blut auf Körpertemperatur gebracht
Aktueller Bericht ab den 23.06.2025
Nachdem eigentlich am 23.06. die Hochdosischemotherapie
stattfinden sollte, wurde ich jeden Tag angerufen und mehrmals auf
den nächsten Tag verwiesen.
Am 26.06.2025 habe ich dann diese Therapie in Essen abgebrochen.
Die mehrmalige Verschiebung des Termins ist nicht der Grund meines
Abbruches, sondern weil Zusagen nicht eingehalten wurden,
weder noch vom Case-Management und leider auch nicht von der
Oberärztin.
Die Therapie wird von mir aus, keinesfalls mehr in Essen stattfinden!
Meine behandelnde Onkologin ist bedauerlicherweise bis zum
10.07. in Urlaub.
Am 14.07.2025 habe ich dort ein Termin/Gespräch.
Ich melde mich dann wieder.